Splitterschutzzellen / darunter mindestens eine Splitterschutzzelle Bauart Westermann Piesberg Osnabrück
Hier zu erkennen sind Teile der in Osnabrück vermehrt aufgestellten Klöckner-Splitterschutzzellenbauart (wie zum Beispiel nahe der Schöller-Werke):

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Weitere abgelagerte Splitterschutzzellenmittelteile (Westermann):

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Zwei der Dächer der Zellen (Westermann):

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Foto vom 14.12.09 im Rahmen der Osnabrück-Bunkertour:

Auf dem Gelände des Industriekulturmuseums Piesberg finden sich gleich mehrere Splitterschutzzellenelemente. Dieser „Einmannbunker“-Typ war in ganz Osnabrück und Umland stark verbreitet. Mehrere zusammengesteckte Stahlbetonbauteile bildeten die Bestandteile eines solchen „Splitterbunkers“. Die Wandstärken variierten zwischen 25 und 40 Zentimetern. Hersteller dieses Typs mit den RL-Nummern 3-43/41 (25 Zentimeter Wandstärke, dreiteilig) und 3-43/31 (40 Zentimeter Wandstärke, fünfteilig) war das Stahlwerk Klöckner in Osnabrück. Die Zellen wurden am Piesberg produziert, da das anliegende damalige Betonwerk der Firma Klöckner unterstand. Es ist deshalb zu vermuten, dass diese Bauteile nie zum „Einsatz“ kamen und hier seit dem Krieg abgelagert sind.
Zudem befinden sich hier die drei Teile mindestens einer Splitterschutzzelle der Bauart Westermann (kleiner Bautyp ohne Notausstieg). Die Teile werden nicht im Betonwerk am Piesberg produziert worden sein. Es existiert zudem auch mindestens eine zweite Kuppel und mindestens ein weiteres Mittelteil des Westermann-Typs. Diese Zellen sind im Originalzustand dreiteilig zusammengesteckt, genau wie die 25 Zentimeter-Wand-Klöckner-Zellen.
Im Juni 2010 wurde eine Westermann-Zelle von den "Eisenbahnfreunden" wieder zusammengesetzt und am alten Stellwerk wieder aufgestellt. Am Zechenbahnhof fand am 4. Juli ein Kulturflohmarkt statt und die Zelle war erwartungsgemäß ein Publikumsmagnet.
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Die Bauart der Splitterschutzzelle entspricht genau jener der umgebetteten Westermann-Splitterschutzzellen kleinen Bautypes in Wilhelmshaven / Norderneystraße und Emden / Holzsägerstraße:


Damit existieren zusammen mit den Klöckner-Zellen Teuto-Metallwerke und Schöller-Werke nun wieder (mindestens) drei (relativ) intakte Splitterschutzzellen im Osnabrücker Stadtgebiet.
Nicht ganz abwegig ist in diesem Zusammenhang die Frage: Sind die dreiteiligen Zellen wie das obige Objekt wirklich Westermann-Zellen kleinen Bautypes, oder handelt es sich hierbei eventuell um Klöckner-Zellen mit 25 Zentimetern Wandstärke... Wenn dem so wäre, dann wären diese Zellen jedoch reichsweit aufgestellt worden, auch in Oldenburg und Wilhelmshaven als Beispiele. Das spricht gegen Klöckner, da die Klöckner-Zellen mit 40 Zentimetern Wandstärke bislang nur in Osnabrück und Umkreis nachgewiesen sind. Zudem besitzt zumindest die Zelle in Wilhelmshaven eine Wandstärke von nur 20 Zentimetern. Dennoch müsste im Falle der Bestätigung unsere Recherche in einigen Belangen umgeschrieben werden. Bis auf weiteres wird der obige Typ, der nach mehrmaligen Hinweisen in der Vergangenheit als Westermann-Splitterschutzzelle / kleiner Bautyp ohne Notausstieg bezeichnet wird, als eben dieser aufgeführt. Wer hat Infos diesbezüglich?
Siehe dazu auch extern: Hier
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